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Herzkatheteruntersuchung - Invasive Abklärung einer koronaren Herzkrankheit

Im Herz Zentrum Währing privat erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam auf Basis Ihrer Beschwerdesymptomatik, Ihrem individuellen Herzkreislauf Risiko und den erhobenen Befunden einen Fahrplan für Ihre Gesundheit. Wenn aufgrund unserer klinischen Einschätzung eine Erkrankung der Herzkranzgefäße wahrscheinlich ist, sollte eine Herz­katheter­untersuchung durchgeführt werden, um die Diagnose einer „koronaren Herzkrankheit“ zu bestätigen und diese gleichzeitig in einer Sitzung zu behandeln.

Das Herz Zentrum Währing privat Interventionsteam steht Ihnen bei einer gegebenenfalls notwendigen Herz­katheter­untersuchung gerne zur Seite. Als erfahrene interventionelle Kardiologen bieten Dr. Klaus Distelmaier und Dr. Georg Goliasch an, die Untersuchung persönlich im Herzkatheterlabor der Wiener Privatklinik oder Privatklinik Confraternität durchzuführen. Ergänzt wird das Team durch Frau DDr. Judith Schiefer, eine hochspezialisierte Anästhesistin und Intensivmedizinerin auf dem Gebiet der Herz-Thorax- und Gefäßchirurgie.

Wie jeder invasive Eingriff ist auch eine Herz­katheter­untersuchung mit potentiellen Risiken verbunden. Um eine optimale Patientensicherheit zu gewährleisten, werden die Untersuchungen stets von uns als Team durchgeführt. Dies reduziert nicht nur die Risiken, sondern ermöglicht uns auch eine intensive individuelle Patientenbetreuung und Kommunikation. Auf Wunsch erhalten Sie von Frau DDr. Schiefer gerne eine Schlafnarkose (Sedoanalgesie) für die Dauer der Herz­katheter­untersuchung.

  • Ihr Herz Zentrum Währing Interventionsteam

    Priv.Doz. Dr. Klaus Distelmaier, PhD und Priv.Doz. Dr. Georg Goliasch, PhD verfügen beide über jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet der interventionellen Kardiologie (>4000 Herz­katheter­untersuchungen) und Akutversorgung von Herzinfarkt Patienten. In seiner Position als Co-Leiter des Programms für komplexe koronare Herzerkrankung an der Medizinischen Universität Wien fokussierte sich Dr. Distelmaier insbesondere auf komplexe Koronarinterventionen und chronische Verschlüsse. Dr. Goliasch leitete das Programm für interventionelle Therapie struktureller Herzerkrankungen (TAVI, Mitral/Trikuspidalklappen Interventionen, Valve-in-Valve Prozeduren) an der Kardiologie der Medizinischen Universität Wien. Um Ihnen den Eingriff so angenehm wie möglich zu gestalten steht Ihnen Frau DDr. Schiefer als erfahrene Anästhesistin zur Verfügung.

  • Allgemeines zur Herz­katheter­untersuchung

    Die Herz­katheter­untersuchung (Herzkatheter, Koronarangiographie) ist eine minimalinvasive medizinische Untersuchung des Herzens bei dem ein Katheter über eine Arterie am Handgelenk oder in der Leiste eingeführt wird. Dann wird über diesen Katheter Kontrastmittel direkt in die Herzkranzgefäße injiziert um so Engstellen in den Herzkranzgefäßen über Röntgentechnik sichtbar zu machen und diese gegebenenfalls gleich zu behandeln.

  • Durchführung der Herz­katheter­untersuchung

    Zu Beginn wird die Einstichstelle (Handgelenk oder Leiste) lokal betäubt. Eine Narkose ist für gewöhnlich nicht notwendig, bei Bedarf kann jedoch ein leichtes Beruhigungsmittel verabreicht werden. Auf ausdrücklichen Patientenwunsch kann können wir Sie für die Dauer der Untersuchung durch einen anwesenden Anästhesisten in einen Dämmerschlaf (Sedoanalgesie) versetzen. In einem ersten Schritt wird eine sogenannte Schleuse in das Blutgefäß eingebracht über die dann ein metallener Führungsdraht eingeführt und bis zum Herzen vorgebracht wird. Seine Spitze besteht aus weicherem, flexiblerem Material und ist gebogen, so dass die Gefahr der Beschädigung des Inneren der Blutgefäße möglichst gering ist. Nach Lagekontrolle mit Hilfe der Durchleuchtung mit Röntgenstrahlen werden speziell geformte Katheter über den Draht als Schienung vorgebracht. Nachfolgend wird der Draht entfernt und mit dem Katheter die linke bzw. rechte Koronararterie sondiert. Anschließend wird unter Wechsel der Röntgenebenen Kontrastmittel direkt in das Herzkranzgefäß injiziert und so eventuelle Engstellen der Herzkranzgefäße sichtbar gemacht. Die Gabe von Kontrastmittel kann vom Patienten als ein sich ausbreitendes Wärmegefühl wahrgenommen werden.

  • Perkutane Koronarintervention und Stentimplantation

    Findet sich nun im Rahmen der Herz­katheter­untersuchung eine Engstelle in den Herzkranzgefäßen, können diese gleich direkt im Rahmen der Untersuchung versorgt werden. Unter perkutaner Koronarintervention versteht man Techniken, die der Erweiterung eines verengten oder Wiedereröffnung eines verschlossenen Herzkranzgefäßes dienen. Dafür wird ein feiner Draht von der Aorta aus über einen Führungskatheter in das zu kranke Zielgefäß gelegt und auf diesem ein Ballonkatheter bis zur Engstelle vorgeschoben. Die Verengung wird durch einen Ballon erweitert und ein ungestörter Blutfluss durch Verdrängen des Plaques an die Gefäßwand ermöglicht. Um eine erneute Verengung zu verhindern wird anschließend ein feines Edelstahlgitter (Stent) implantiert um den Plaque an der Wand zu fixieren und das Gefäß dauerhaft offen zu halten. Ist die koronare Herzkrankheit sehr ausgeprägt, kann unter Umständen auch eine Bypass Operation notwendig sein.

  • Nachsorge nach Herzkatheruntersuchungen

    Nach der Untersuchung wird der Katheter und die Schleuse entfernt und die Einstichstelle am Handgelenk mit einem speziellen Druckverband versorgt oder in der Leiste mit einem Gefässverschlussystem verschlossen. Patienten bei denen der Herzkatheter über das Handgelenk durchgeführt wurde, können bereits nach der Untersuchung wieder aufstehen. Patienten bei denen die Untersuchung über die Leiste durchgeführt wurde, wird für 6h Bettruhe empfohlen um das Risiko für Nachblutungen zu minimieren. Essen und Trinken ist –unabhängig vom Zugangsweg – sofort nach der Untersuchung möglich. Sofern im Rahmen der Herz­katheter­untersuchung ein Stent implantiert wurde, werden die gerinnungshemmenden Medikamente (zB. Clopidogrel, Aspirin) nach dem Eingriff entsprechend adaptiert. Die Entlassung wird anschließend individuell nach Ihren Vorstellungen geplant, üblicherweise kann diese am selben bzw. am nächsten Tag nach dem Eingriff erfolgen. Bei Vorliegen einer koronaren Herzkrankheit empfehlen wir regelmäßige weiterführende Kontrollen ihres Herz-Kreislaufsystems. Durch eine optimierte Sekundärprävention kann das Voranschreiten der Erkrankung aufgehalten und zukünftige Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall verhindert werden.

Unsere Experten im Herz Zentrum Währing privat:

→ Priv. Doz. Dr. Klaus Distelmaier, PhD, FESC Dr. Klaus Distelmaier → apl. Univ. Prof. PD Dr. Georg Goliasch, PhD, FESC, FEACVI, FHFA Dr. Georg Goliasch DDr. Judith Schiefer, FÄ für Anästhesie und Intensivmedizin Dr. Georg Goliasch
„Bei der Herzkatheteruntersuchung ist Erfahrung der Schlüssel zum Erfolg – wir bieten Ihnen ein Gesamtpaket aus Kompetenz, Sicherheit und Komfort.“
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