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Vorsorgeuntersuchung

Bei der Präventivmedizin geht es darum, ihre individuellen Risikofaktoren frühzeitig zu identifizieren und durch gezielte Lebensstilmodifikationen und medikamentöse Therapien zu behandeln. Im Herz Zentrum Währing privat helfen wir Ihnen ihre individuellen Gesundheitsfahrplan zu erstellen.

Um welche Risikofaktoren handelt es sich und wie können Sie sich schützen?

  • Erhöhtes Cholesterin – ein oft unerkannter Risikofaktor

    Erhöhte Cholesterinwerte können über einen längeren Zeitraum zu einer Verkalkung Ihrer Gefäße führen und damit das Risiko für Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall dramatisch erhöhen. Ob Ihre Cholesterinwerte erhöht sind und eine Therapie wirklich notwendig ist, lässt sich einfach mit einer Blutabnahme und einer klinischen Abklärung herausfinden. Weitere Details zur Diagnose und Behandlung von erhöhten Cholesterinwerten finden Sie unter der Rubrik „Personalisierte Beratung bei Fettstoffwechselstörungen“.

  • Bluthochdruck — ein leider unterschätzter Risikofaktor

    Bluthochdruck zählt zu den führenden gesundheitlichen Problemen in Österreich, in der Altersgruppe über 75 Jahre leidet bereits jeder 2. Mensch an Bluthochdruck. Es handelt sich jedoch nicht ausschließlich um eine Erkrankung des fortgeschrittenen Alters, auch viele jüngere Menschen leiden bereits, ohne dies zu wissen, an einem zu hohen Blutdruck und schädigen damit Ihr Herz und ihre Gefäße unbemerkt über viele Jahre. Ab Blutdruckwerten ≥ 140/90 mmHg spricht man von Bluthochdruck. Je ausgeprägter eine Blutdruckerhöhung ist und je länger sie besteht, desto früher werden dadurch Gefäße aber auch die Organe wie Gehirn, Herz, Nieren und Augen geschädigt.

    Jeder Mensch ab 40 Jahren sollte daher unbedingt seinen Blutdruck kennen und bei erhöhten Werten seinen behandelnden Arzt aufsuchen. Vor einer Behandlung eines Bluthochdrucks sollte zunächst eine sorgfältige medizinische Abklärung erfolgen. Dabei gilt es in einem ersten Schritt die Diagnose eines Bluthochdrucks zu bestätigen. Zudem sollten mögliche Ursachen des Blutdrucks abgeklärt werden. Ziel der Bluthochdruckbehandlung ist es über eine Senkung des Blutdrucks ihr individuelles Risiko für Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu minimieren. Eine Lebensstilmodifikation aus Diät und körperlicher Aktivität ist nicht nur entscheidend in der Prävention der Hypertonie, sondern auch die Basis in deren Behandlung. Bei der Wahl der passenden medikamentösen Therapie stehen eine Vielfalt an Substanzklassen zur Verfügung, die alle gleichermaßen für die Initial- und Dauerbehandlung geeignet sind. Hier gilt es individuell auf den Patienten zu geschneidert die richtige Therapie zu wählen.

  • Diabetes mellitus

    Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselstörung bei der es zu erhöhten Blutzuckerwerten sogenannten Hyperglykämien kommt. Jahrelang erhöhte Blutzuckerwerte schädigen die Blutgefäße und führen damit zu gefährlichen Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und die arterielle Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit). Auch Erkrankungen der Augen, Nerven, Nieren und das Auftreten von Potenzstörungen sind schwerwiegende Begleiterkrankungen des Diabetes mellitus. Die beiden häufigsten Typen des Diabetes sind Diabetes mellitus Typ 1 und Diabetes mellitus Typ 2. Der Typ-1-Diabetes ist eine Immunstörung und stellt die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter dar. In der Regel bricht ein Diabetes mellitus Typ 1 vor dem 20. Lebensjahr aus.

    Bei dem viel häufiger vorkommenden Typ-2-Diabetes hingegen kann das eigene Insulin aufgrund einer Resistenz im Körper nicht mehr ausreichend wirken. Diabetes mellitus Typ 2 entwickelt sich schleichend und mit der Zunahme von Lebensjahren. Da die Entwicklung und lange Zeit auch der Verlauf dieser Erkrankung keine Beschwerden machen, erfolgt die Diagnose aber auch die Behandlung oft viel zu spät. Dabei könnte ein rechtzeitiger Therapiebeginn durch Ihren behandelnden Arzt die gefährlichen Komplikationen des Diabetes mellitus deutlich reduzieren oder gar verhindern. Aus diesem Grunde wird in Österreich bei allen Menschen ab dem 45. Lebensjahr ein routinemäßiges Diabetes Screening mittels HbA1c Messung im Blut empfohlen. Bei hohem Risiko sollte bereits vor dem 45. Lebensjahr eine Screening-Untersuchung erfolgen.

Unsere Experten im Herz Zentrum Währing privat:

→ Priv. Doz. Dr. Klaus Distelmaier, PhD, FESC Dr. Klaus Distelmaier → apl. Univ. Prof. PD Dr. Georg Goliasch, PhD, FESC, FEACVI, FHFA Dr. Georg Goliasch
„Präventionsmedizin ist der Schlüssel zur Gesundheit. Denn Vorbeugen ist besser als Heilen.“
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